Bewaffnete Konflikte prägen das junge Jahr. Es scheint das Recht des Stärkeren zu gelten. Doch die evangelisch-reformierte Pfarrerin Stina Schwarzenbach sagt in ihrem «Wort zum Sonntag», das Ideal vom friedlichen Zusammenleben habe noch immer Kraft.
Die SVP bringt ein Kopftuchverbot an Schulen erneut ins Parlament ein. Mit mehreren Vorstössen will sie das Tragen des Hijab für Mädchen unter 16 Jahren untersagen. Einer dieser Vorstösse - unterstützt von Mitgliedern der FDP und der Mitte - könnte eine Mehrheit finden.
Bewohnerinnen und Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen im Kanton Nidwalden dürfen Sterbehilfe in Anspruch nehmen. Das hat das Nidwaldner Parlament entschieden.
Mit Stimmen von Konservativen und Rechtsaussen bringt das Europaparlament eine deutlich verschärfte Rückführungspolitik voran. Kritik kommt von linker Seite sowie kirchlichen Hilfswerken.
Nächsten Monat übernimmt Alenka Bonnard das Präsidium von Pro Senectute. Sie glaubt mehr an den Nutzen von Ergänzungsleistungen statt der 13. AHV-Rente.
Historischer Gottesdienst: Sarah Mullally ist nun offiziell die erste Frau an der Spitze der Kirche von England und damit geistliches Oberhaupt der anglikanischen Weltgemeinschaft.
Die reformierte Kirche in Ägeri startet als Pilotbezirk der Zuger Kantonalkirche ein Projekt zur freien Abgabe von Menstruationsprodukten. In drei Toiletten hängen Spender mit Periodenprodukten.
Jahrhundertelang wurden Afrikanerinnen und Afrikaner versklavt. Das sei das «schwerste Verbrechen gegen die Menschlichkeit» gewesen, erklärt die UN-Generalversammlung.
Das Zürcher Grossmünster lanciert ein Stipendium: Ab 2027 kann eine Persönlichkeit aus Kunst, Literatur oder Wissenschaft für rund drei Monate in der Stadt leben und arbeiten. Sie soll an Dialogveranstaltungen neue Verbindungen zwischen Kirche und der Stadtgesellschaft schaffen.
Russland hat laut einer UN-Untersuchungskommission systematisch Kinder aus besetzten Gebieten in der Ukraine verschleppt. Der Weltkirchenrat bezeichnete dies als unvereinbar mit dem Völkerrecht, der Moral und christlichen Werten.
Vor einer Synagoge in Rotterdam ist ein Feuer gelegt worden, in Amsterdam explodierte ein Sprengsatz an einer jüdischen Schule. Experten sehen Verbindungen in den Iran.
Russland überzieht die Ukraine mit massiven Luftangriffen. Die Drohnen erreichten auch Städte im Westen des Landes. In Lwiw an der Grenze zu Polen ist eine historische Kirche in Brand geraten.
Internationale Verbindungen prägen den Werdegang von Catherine McMillan. Für Fremde eingesetzt hat sie sich auch als reformierte Pfarrerin. Ende Monat wird sie pensioniert – und denkt nicht daran, der Kirche den Rücken zu kehren.
Eine neue Ausstellung in Berlin widmet sich einer der wichtigsten Fragen über die Gräuel der Nazizeit. Sie beleuchtet verschiedenste Faktoren, die das Verhalten der Deutschen beeinflussten.
Auf die Verleumdungskampagne folgt die Gesetzesverschärfung: In Lateinamerika gehen Regierungen in mehreren Ländern gegen die Zivilgesellschaft vor, schreibt Amnesty International in einem Bericht.
Rund 1000 Kenianer wurden von Russland für den Krieg in der Ukraine rekrutiert. Auch aus anderen afrikanischen Ländern sind Söldner im Front-Einsatz. Für ihre Familien bleibt ihr Schicksal oft ungewiss.
Dem Schweizer Künstler Manuel Dürr ist eine grosse Ehre zuteil gekommen: Seine Bilder werden im Petersdom gezeigt. Dabei ist der Bieler ein Reformierter.
In Thayngen SH hat gegenüber der reformierten Kirche ein Salon für erotische Massagen eröffnet. Die Kirchgemeinde hat eine Einwendung gegen ein Baugesuch eingelegt. Rund 850 Personen haben eine Petition unterzeichnet.