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So lautet der Arbeitstitel für das zukünftige Bildungskonzept unserer Landeskirche. Im Folgenden möchten wir alle Mitarbeitenden und Behördenmitglieder in unserer Landeskirche über Inhalt, Verlauf und Ziel des Projektes informieren.

Ausgangslage

Das Modell 1 plus 1 als Chance
Auslöser für den Auftrag zur Konzeptentwicklung war die Abstimmung vom Mai 2009 über die neue Struktur des Religionsunterrichtes an der Volksschule mit dem Modell 1 plus 1. Im Schuljahr 2012/13 auf der Oberstufe und voraussichtlich ab 2017/18 auf der Primarstufe (dort im Zusammenhang mit der Einführung des Lehrplans 21) wird vom Kanton GR das neue obligatorische Schulfach Religionskunde und Ethik eingeführt. Damit reduziert sich die Präsenz des kirchlich verantworteten Religionsunterrichts an der Volksschule auf eine Wochenlektion. Diese Situation soll als Chance und Potential genutzt werden, um die Bildungsarbeit der Kirche entsprechend dem gesellschaftlichen Wandel zu überdenken und zu gestalten.

Neuorientierung zwischen Tradition und Innovation
Bedürfnisse, Interessen und Verhalten der Kirchenmitglieder und die Formen des Zusammenlebens verändern sich rasch. Dies erfordert ein umfassendes Überdenken des kirchlichen Wirkens (Kirchenbild, Organisationsstrukturen, Rollenverständnisse, Arbeitsformen, Bildungsräume, usw.) Es gilt, auf differenzierte und sorgsame Weise einen Weg zwischen Tradition und Innovation zu finden. Dabei werden Bündner Kulturen und aktuelle gesellschaftliche Megatrends berücksichtigt. Die Entwicklung des Modells GemeindeBilden baut auf den Vorarbeiten der Arbeitsgruppen unter der Leitung von Frau Denise Schlatter (Juni 2009 – Januar 2010) und den Ergebnissen der erweiterten synodalen Arbeitstagung vom Februar 2010 auf (Zwischenbericht von Denise Schlatter vom Juni 2010).