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Grossgruppenkonferenz zur Verfassungsrevision in Davos 

Die Bündner Kirche gestaltet ihre Zukunft

Ende der ersten Beteiligungsphase

Mit dem 30. November endet die erste Beteiligungsphase am vorliegenden Vorentwurf einer neuen Verfassung. Wie geht es weiter? Die Stellungnahme der Kirchenratspräsidentin Lini Sutter lesen Sie hier: Verfassungsrevision - Ende der ersten Beteiligungsphase

Website zur Verfassungsrevision

 
Grossgruppenkonferenz

Die Grossgruppenkonferenz fand am 27. und 28. Mai 2011 im Kongresszentrum in Davos statt. Rund 120 Teilnehmende haben über den Vorentwurf zu einer neuen Verfassung diskutiert, den die Steuerungsgruppe der Landeskirche vorgelegt hat. Hier sind die wichtigsten Ergebnisse (die Zahlen bezeichnen jeweils die Anzahl der Stimmen, die auf eine Nennung gefallen sind):

Zusammenfassung der Ergebnisse
 
Sonnenseiten der heutigen Landeskirche
grosse Gestaltungsmöglichkeiten 32
Unterstützung durch die Kantonalkirche (Fach- und Beratungsstellen, Bildungsangebote) 27
Volkskirche 27
Gemeindeautonomie 23
Vielfalt 22
Verantwortung liegt vor Ort 20
Freiwilligenarbeit 17
Beziehungsnetze 17
soziales Engagement 16
schlanke, überschaubare Strukturen 15
Basisdemokratie 14
Kulturschätze 12
 
Schattenseiten der heutigen Landeskirche
fehlende Jugend 31
enge Gemeindegrenzen 27
mittleres Alter fehlt 24
fehlende Mittragende 23
mangelndes Selbstbewusstsein 19
mangelndes Interesse an Kirche (Gremien / Angebote) 17
unklare Gemeindeleitung 16
Religionsunterricht nicht immer geeignetes Personal 12
zu wenig Öffentlichkeitswerbung 12
 
Hoffnungen und Erwartungen im Zusammenhang mit der Verfassungsrevision
sinnvolle Gemeindebildung - keine Vernachlässigung der Randregionen 28
Vielfalt von Räumen spirituelle / soziale / kreative (attraktive Arbeitsplätze, lebendige Kirchgemeinden) 27
Fähigkeit der Mitglieder und Mitarbeiter gezielter einsetzen 22
Diakonie und Seelsorge mehr gewichten 19
theologisches Profil stärken - Identität betonen 17
Kirche als Heimat 15
schlankere Strukturen 15
Deckungsgleichheit Kirch-/politische Gemeinde, Verbindung mit Politik erhalten 15
Gemeindeautonomie, unnötige Zentralisierung 12
 
Empfehlungen an Steuerungsgruppe
gemeinsame Gemeindeleitung und Delegierte und Angestellte (nur mit beratender Stimme) 32
Steuerhoheit bei wem? 27
Gemeindezusammenlegung sorgfältig angehen 24
grössere Gemeinden Team und Einsatz nach Fähigkeiten 22
Anzahl Kirchgemeinden und Einheitssteuersatz nochmals kritisch überden 18
eine Verfassung soll Mut machen zum weitermachen 17
Synode zwingend im Kirchenrat vertreten sein 15

 

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