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Die reformierte Landeskirche setzt 127 000 Franken ihrer Steuereinnahmen gegen die Armut ein. Der Kirchenrat hat jetzt die Empfänger bestimmt.
Das Engagement der Landeskirche geht auf die Uno Milleniumserklärung zurück, die bis zum Jahr 2015 eine Halbierung der weltweiten Armut erreichen will. Im Herbst 2008 gab der Evangelische Grosse Rat grünes Licht für eine Beteiligung der Bündner Reformierten. Nun hat der Kirchenrat die Empfänger der 127 000 Franken, das sind ein Prozent der Kirchensteuern, bestimmt.
Hilfswerke begünstigt Die Hälfte des Beitrags geht an das Hilfswerk "Brot für alle". Es soll diese Summe für entwicklungspolitische Ziele benutzen, sowie für Projekte einsetzen in Pakistan, Madagaskar und Laos.
Je ein Viertel der Summe geht an "mission 21" und das "Heks". Diese setzen das Geld ein für landwirtschaftliche und pädagogische Projekte, unter anderem in Kamerun, Bolivien, Kongo und Senegal.
Neues Engagement geplant Ziel der Milleniumserklärung ist unter anderen, allen Kindern eine Schulbildung zu ermöglichen, die soziale Benachteiligung von Frauen zu verringern und Krankheiten wie AIDS und Malaria zu bekämpfen. Stimmt der Evangelische Grosse Rat in diesem Herbst dem Budget erneut zu, kann der Kirchenrat auch im kommenden Jahr seinen Beitrag gegen die Armut leisten. |