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Mit Genugtuung nehmen die reformierte Landeskirche, die katholische Landeskirche und das Bischöfliche Ordinariat den Gegenvorschlag der Regierung des Kantons Graubünden zur "ethik.initiative" zur Kenntnis.

Das Unterrichtsmodell 1+1 verbindet die gesellschaftlichen und die religiösen Forderungen an eine zeitgemässe Form der ethischen und religiösen Bildung. Das Unterrichtsmodell 1+1 stärkt die Partnerschaft von Kirche und Staat in der gemeinsamen Verantwortung für die ethisch-religiöse Wertevermittlung.

Das neue Schulfach Religionskunde und Ethik und das bisherige Schulfach Religionsunterricht ergänzen einander. Das Wissen über Religionen und die gelebte christliche Religion sind für unsere Gesellschaft gleichermassen grundlegend. Die Diskussion über ethische Werte und der Erfahrungsraum gelebter christlicher Werte gehören beide zur Entwicklung eines jungen Menschen.

Die Kirchen sind überzeugt: Mit der Zusammenarbeit von Staat und Kirche können die ethisch-religiösen Grundlagen für eine zunehmend multikulturelle Gesellschaft in einer zeitgerechten Form auch in Zukunft weitervermittelt werden.

Pfr. Thomas Gottschall, Dekan Reformierte Landeskirche GR
Domherr Christoph Casetti, Bischöflicher Beauftragter für Katechese

Medienmitteilung der Bündner Regierung zur ethik.initiative