Vizedekan Daniel Wieland appelierte, an der Neuevangelisation Europas mitzuwirken. Die Reformierte Synode nahm am Sonntag in Arosa drei neue Pfarrerinnen und zwei Pfarrer auf.
Die Neuevangelisation Europas dürfe nicht allein den Freikirchen und der Katholischen Schwesterkirche überlassen werden. Das betonte Vizedekan Daniel Wieland am Sonntag im Aufnahmegottesdienst der neuen Pfarrpersonen. "Die Jünger Jesu sind eher eine erbärmliche, als eine Erfolgstruppe gewesen", meinte Wieland. Trotzdem hätte Jesus sie als Salz der Erde bezeichnet.
Auch heute würden Pfarrer zwischen Resignation und Selbstüberschätzung hin- und herpendeln. Salz der Erde seien sie, wenn sie sich ökologisch verhielten und Ungerechtigkeit im Welthandel anprangerten. Vor allem aber sollten sie das Evangelium bezeugen. "Jesus hat uns gefunden und unser Leben umgestaltet", sagte Wieland, davon sollten die neuen Pfarrer Zeugnis ablegen. Gewählt sind die fünf neuen Pfarrpersonen in die Kirchgemeinden Bergell, Zizers, St. Peter und Zuoz-S-chanf.
Im anschliessenden Synodalgottesdienst für die Gemeinde hielt Pfarrer Peter Weigel, Bivio, die Predigt. Unter der strahlenden Sonne Arosas trafen sich anschliessend die Synodalen auf dem Kirchenvorplatz mit der Dorfbevölkerung zu einem Beisammensein und Essen. Für einige Pfarrer war es nur ein kurzes Essen. Denn bereits um zwei Uhr stand das Fussballspiel Pastors United gegen eine Auswahl aus Arosa auf dem Programm.