 Evangelischer Grosser Rat im Juni 2005 - beim Singen des Eröffnungsliedes | Archivio annunci
Der Theologische Nachwuchs in
Graubünden müsse gefördert werden. Dafür plädierte die Geschäftsprüfungskommission
der Evangelischen Landeskirche heute Nachmittag in Chur auf der Sitzung des Evangelischen
Grossen R
Christine
Bucher, Präsidentin der Geschäftsprüfungskommission, kommentierte den Jahresbericht
der Landeskirche. Der Nachwuchs von Bündner Theologiestudenten sei dünn gesät.
Die GPK will, dass Religionsunterricht an der Oberstufe der Gymnasien angeboten
wird und die Landeskirche aktiv für das Theologie Studium wirbt. Mit der Beauftragung
von Pfarrer Andreas Rade zur Werbung an Mittelschulen sei ein erster wichtiger
Schritt getan.
Bedaure Schweigen über Asylverordnung
Grossrat Daniel Zindel bemängelte in der Aussprache über den Jahresbericht, dass
sich der Kirchenrat an der Vernehmlassung über Asylverordnungen und Ausweisungen
nicht beteiligt hatte. Für ihn sei das eine Unterlassungssünde: "Ich bedaure das
Schweigen des Kirchenrats."
Kirchenratspräsidentin Lini Sutter gab ihm Recht: Ein Rat müsste schnell reagieren
können und erst recht zu Fragen im Asylgesetz. Allerdings war die Vernehmlassungsfrist
über Weihnachten und Neujahr angesetzt, in dieser Zeit hatte der Kirchenrat keine
Sitzungen. Der Kirchenrat protestierte bei der Bündner Regierung gegen die Ansetzung,
aber vergeblich.
Gesunde Finanzlage
Die finanzielle Situation der Landeskirche bezeichnete GPK Präsidentin
Christine Bucher als gesund und erfreulich. Bei Einnahmen von 10.2 und Ausgaben
von 10.1 Millionen Franken resultierte 2004 ein Vorschlag von rund 100'000
Franken. Dabei entstand ein Einnahmeüberschuss von einer Million Franken, der
zugunsten der Pensionskasse als Rückstellung verbucht wurde. Der Deckungsgrad
der Pfarrer-Pensionskasse erhöht sich mit dieser Rückstellung auf 95%.
Mehrere bisher selbstständige Kirchgemeinden fusionierten neu zu einheitlichen
Gemeinden. Der Rat stimmte für d |