 Pfarrer Jost Keller vor einem Transparent an der Prättigauerstrasse | archiv da novitads
Gekürzte Zusammenfassung
der Voten der Informationsveranstaltung vom 20.Januar 2005, 11.00-12.00 Uhr, Davos
Platz
Pfarrer Jost Keller, Chur, Präsident der kantonalen Kommission
für Ökumene, Mission und Entwicklungszusammenarbeit
Die Situation um das WEF hat sich in den letzten Jahren sehr verschärft. Es hat
sich ein Graben aufgetan zwischen denen, die organisieren und teilnehmen, sowie
denen die betroffen sind. Dazu gehören auch die Bewohner unseres Kantons.
Wir als Kirchengemeinschaft werden immer mehr gefragt: Wie stellt Ihr Euch denn
zum WEF? Wir werden von den Leuten gefragt, die mitmachen. Wir werden aber auch
von den Leuten gefragt, die diese Polarisierung immer stärker erleben.
Dieser Anfrage ist der Ausgangspunkt für die Aktion, die Sie jetzt auf den Transparenten
sehen.
Das Transparent, wie Sie es draussen an der Kirche gesehen haben, wurde bis heute
103-mal von Kirchgemeinden bestellt. Schwerpunkte haben sich ergeben in Davos
selbst, im Prättigau, sowie in vielen Bündner Kirchgemeinden. Weitere Schwerpunkte
liegen in der Stadt Bern, in der wie in Davos auch katholische Kirchgemeinden
mitmachen, in Biel, Winterthur, St. Gallen und Appenzell.
Wir wollen die Menschen ansprechen, die wirtschaftliche Macht haben. Wir sind
froh, wenn diese Menschen das ethische Grundanliegen der Transparente sehen und
hören – und ernst nehmen.
Thea Urech, Masein, Kirchenrätin Graubünden
"Auf die Herausforderungen der ökonomischen Globalisierung in verbindlicher Weise
zu antworten - sowohl durch breite Diskussionsprozesse als auch durch Entscheidungen
in den zuständigen Gremien." Das war ein Aufruf des Ökumenischen Rats der Kirchen,
des Reformierten Weltbundes und des Lutherischen Weltbundes.
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