 Neuer Kirchenrat Michael Ott, links, und Thomas Gottschall, bisher | archiv da novitads
Zum neuen
Kirchenrat wählte die Synode Michael Ott, Celerina, und bestätigte den bisherigen
Kirchenrat Thomas Gottschall, Trimmis. Die fünftägige Synode in Filisur ging am
Montagnachmittag zu Ende.
Der neue Kirchenrat Michael Ott wuchs in einem Baselbieter Pfarrhaus auf und ist seit fünf Jahren in Celerina als Pfarrer tätig. Er wurde vom Kolloquium Oberengadin und der religiös-sozialen Fraktion portiert. Ott sprach in seiner Dankrede vom Pfarramt als "schönsten und elendesten Beruf und versprach, sich bewusst als Theologe für die Anliegen der Synodalen im Kirchenrat einzusetzen. Anna-Regula Hofer, bisherige Kirchenrätin, tritt auf Ende Jahr zurück und wurde mit Blumen und Applaus verabschiedet. Der Kirchenrat ist die Exekutive der Reformierten Landeskirche.
Synode will Kirchenboten herausgeben
Die Synode will weiterhin Herausgeberin des Bündner Kirchenboten bleiben und die Herausgeberschaft nicht der Evangelischen Landeskirche unterstellen. Sie unterstützte einen entsprechenden Antrag von Donald Hasler, Zuoz. Weiterhin sollen vier von fünf Sitzen der Herausgeberkommission durch die Synode gewählt werden. Der Kirchenrat hatte vergeblich beantragt, dass zwei Sitze durch den Kirchenrat bestimmt werden. Als neues Mitglied wurde Andreas Joos, Redaktor bei der televisiun rumantscha, in die Herausgeberkommission gewählt.
Jahrelange Diskussion beendet
Eine neu geschaffene Personalkommission soll die Pfarrerschaft in Fragen ihrer beruflichen Tätigkeit begleiten können. Sie ist auch zuständig für die Vorbereitung von Zensuren, Suspensionen und Ausschluss von Synodalen zu Handen der Synode. Damit beendete die Synode jahrelange Diskussionen und Tagungen zu diesem Thema, das vor sieben Jahren mit einem Antrag der sozial-religiösen Fraktion lanciert wurde. Als Mitglieder der Personalkommission wählte die Synode Antonio di Passa, Poschiavo, Angelika Müller, Chur, Gisella Belleri, Fe |