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Elf der dreizehn neuen Synodalen
Elf der dreizehn neuen Synodalen
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Auf der Synode Filisur wurden heute, Freitag, dreizehn neue Pfarrerinnen und Pfarrer gewählt. Dass sich darunter nur ein Bündner befindet, macht Nachwuchsprobleme deutlich.

Dekan Luzi Battaglia hält die grosse Zahl neuer Pfarrer für erfreulich. Mit den in geschlossener Sitzung gewählten neuen Kollegen können zurzeit fast alle Bündner Pfarrämter besetzt werden. Die grösste Gruppe kommt aus der Berner Kirche, was Battaglia mit einem Stellenabbau der Berner Kirche in Verbindung bringt. "Es gab immer schon enge Verbindungen zwischen der Berner und Bündner Kirche." Um das Bündner Nachwuchsproblem aktiv anzugehen, habe der Kirchenrat den 29 jährigen Pfarrer Andreas Rade als Animator gewählt. Battaglia: "Wir erwarten, dass er Kontakt mit Mittelschulen und der Berufsberatung knüpft, und Theologiestudium und Pfarrberuf in Graubünden bekannter macht."

Folgende Pfarrerinnen und Pfarrer haben sich der Synode mit Predigt und Lebenslauf vorgestellt und wurden anschliessend in geschlossener Sitzung aufgenommen: Simeon Urs Anderegg gewählt nach Splügen, Stefano D’Archino in die Pastorationsgemeinschaft Bergell, Joachim Berg gewählt nach Küblis, Stephan Bösiger nach Ardez, Christoph Bühler nach Bever, Urs und Silke Dohrmann nach Davos-Platz, Ivana Fucik nach Sagogn, René Häfelfinger nach St. Antönien, Thomas Josi nach Randolins, Jörg und Ute Lanckau nach Untervaz, Andreas Rade nach Saas.

Neue Zürcher Bibel erst 2006

Einen Blick hinter die Kulissen des theologischen Verlagswesens gab Nikolaus Peter vom Theologischen Verlag Zürich (TVZ). Für die Reformation war der Buchdruck seinerzeit entscheidend. Heute würden die Rahmenbedingungen für christliche Literatur immer schwieriger. Peter: "Wissenschaftliche Theologie wird markant weniger gekauft, auch von der Pfarrerschaft". Dazu kämen das Verschwinden christlicher Buchhandlungen und die Konzentration auf wenige Vertriebsketten.