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Eröffnungsfeier der Synode in Filisur
Eröffnungsfeier der Synode in Filisur
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Die Kirche solle genauer auf ihre Mitglieder hören, forderte Dekan Luzi Battaglia am Donnerstag zur Eröffnung der Bündner Synode, dann kämen auch ihre theologischen Aufgaben neu in den Blick. Er verwies damit auf die erste repr&

"Es geht nicht darum, durch Marketingmethoden die Kirche retten zu wollen", sagte Dekan Luzi Battaglia in seiner Eröffnungsansprache. Aber die lehrende Kirche solle zur Kenntnis nehmen, was die Adressaten von ihr halten. Battaglia: "Wir müssen hinhören und dann entschlossen handeln."

Sich dem Markt stellen

In vielen Medien kämen die Kirchen vor allem als Negativbotschaft vor. Das, so Luzi Battaglia, "ist eigentümlich perspektivisch verzerrt." Denn Religion sei in der Gegenwartskultur keineswegs verschwunden. Aber die Kirche hätte keine Monopolstellung mehr. Die Angebote der Landeskirche seien eine Möglichkeit unter vielen zur Deckung religiöser Bedürfnisse.

Von der repräsentativen Isopublic Befragung der Bündner Reformierten, die am Samstag veröffentlicht wird, erwartet der Dekan eine Klärung. Die Kirche müsse die verschiedenen Gruppen unter den Mitgliedern besser kennen und sich "dann diesem Markt auch stellen". Nur dann könne sie das Evangelium den Menschen von heute in einer verständlichen Sprache näher bringen.

"Die Bündner Kirche wird in absehbarer Zeit anders aussehen, als in den 60er und 70er Jahren", so Luzi Battaglia. Diese Umbruchsituation wecke Ängste - nicht zuletzt bei der Pfarrerschaft. Es ginge darum, wie in einem Trauerprozess, nach "nicht wahrhaben wollen, Zorn und Wut" zu "Einverständnis und Entdeckung neuer positiver Möglichkeiten" zu kommen. Gefragt sei eine neue Sicht der kirchlichen Situation – auch bei zurückgehenden Mitgliederzahlen.

Revision abgelehnt

Die Synode nahm Informationen von Kirchenrätin Anna-Regula Hofer entgegen über die Jubiläumsfeierlichkeiten zum 500. Geburtstag von Reformator Heinrich Bull