 Schlussgesang der Synode - auf Wiedersehen in Filisur 2004 | ältere Meldungen
Eine lange Diskussion über die Neustrukturierung der Kirchgemeinden führte zur Verlängerung der Bündner Synode in Sta. Maria Müstair auf den Nachmittag. Ausserdem wurde eine neue Bündner Liturgie vorgestellt, die Segnungsfeiern für Menschen in
Der Bericht von Kirchenrat Hans Rudolf Klucker zur Neustrukturierung löste in der Synode eine Fülle von Voten aus. Mehrheitlich wurde Kritik geäussert: An der Entleerung der Randgebiete, der Kommunikation des Kircherats, der Verteilung der Kirchensteuern, der geplanten Aufstockung von Fachstellen, der Einführung der Neustrukturierung "durch die Hintertür". Kirchenrat Klucker hielt dagegen, dass der Kirchenrat die Neustrukturierung nicht aus Machtgelüsten erarbeitet habe, sondern aus Sorge um die Kirche und im Auftrag der Synode.
Als Präsident der Liturgiekommission stellte Rolf Frei, Schiers, eine neue Bündner Liturgie für Menschen in besonderen Lebenslagen vor. Sie enthält unter anderem Segnungsfeiern für Kinder, bei Adoptionen, Suizid, in Krisensituationen, zur Pensionierung und bei Einweihungen. Die Liturgie soll ins Romanische und Italienische übersetzt werden. Verschiedene Synodale fragten an, warum Liturgien fehlen für Segnungen gleichgeschlechtlicher Paare, für Totgeburten oder für Menschen in Scheidung. Rolf Frei verwies auf vorhandene Liturgien zu diesen Themen bei anderen Kirchen.
Zur Diskussion führte die Information von Peter Weigl, Bivio, über die Tätigkeit der Kommission ‚Kirche im Tourismus'. Sie erfasst in einem Fragebogen derzeit sämtliche reformierten Bündner Kirchen. Einzelne Votanten bemängelten, dass sich die Kirche im Tourismus schon genug engagiere und warnten vor einer Vermarktung der Kirchen. Andere plädierten für eine seriöse Klärung der Synode zu diesem Thema, etwa in Form einer Arbeitstagung.
Ursula Schubert, Davos, erläuterte das Reglement für die synodale Personalkommission. Es sieht vor, dass die Personalkommission als Oberaufsicht über die Amtsführung der PfarrerInnen begleitend tätig sein kann. Ge |