Alt-Dekan Pfarrer Roland Härdi gestorben - Würdigung von Dekan Pfr. Luzi Batta
Home
 Cerca & Trova:
 Lingua:
 Le Chiese nei Grigioni:
Home
Chiesa
Comunità
Chiesa Cantonale
Indirizzi
Uffici e Dipartimenti
Servizi
Contatti
Media
Altre Organizzazioni
GemeindeBilden
Verfassungsrevision
Veranstaltungen suchen
Sitemap (IT)
Disconoscimento di Responsabilità
Login
Roland Härdi 1999 während einer Medienkonferenz vor der Kirche Cazis
Roland Härdi 1999 während einer Medienkonferenz vor der Kirche Cazis
Archivio annunci

Am Pfingstsonntag, 8. Juni 2003, starb in Furna alt Dekan Pfarrer Roland Härdi ganz unerwartet an Herzversagen. Am 11. Juli hätte er seinen 65. Geburtstag gefeiert. Wir trauern um einen Kirchenmann, der unsrer Bündner Evangelischen Landeskirche mi

Roland Härdi wurde 1988 an der Synode in Ramosch zum Dekan gewählt und wirkte als Dekan und Kirchenratspräsident bis 1996. Er war ein streng disziplinierter Arbeiter, unermüdlich, hellwach, kreativ und provokativ. Er konnte sich manchmal ärgern und streiten, wie es seinem Temperament entsprach. Seine Durchsetzungskraft haben ihm breiten Respekt verschafft, aber auch manchen Gegenwind spüren lassen.

Kirche soll sich nicht in Winkel zurückziehen

An der Sache bleiben, für die sein Herz brannte, in allem dem Leben leidenschaftlich zugewandt, verwurzelt im biblischen Glauben, so wollte er seinen Dienst tun. Roland Härdi hatte eine ausgezeichnete „Aussendienstbegabung“ und wenn er sich ein Ziel gesetzt hatte ruhte er nicht, beharrlich diesem Ziel Schritt für Schritt näher zu kommen. Während der acht Jahre, die er Dekan und Kirchenratspräsident war, hat er Anstösse gegeben für eine Kirche, die sich nicht in einen Winkel zurückzieht und sich selber bemitleidet. Roland Härdi war davon überzeugt: Die Kirche mag zwar in Zukunft kleiner werden, aber sie wird nicht an Bedeutung verlieren, wenn sie mutig auftritt und auch etwas Neues riskiert. Er scheute sich auch nicht Fragen aufzugreifen, die manche lieber unberührt gelassen hätten.

In seiner Eröffnungsansprache an der Synode in Donath sagte er: „Die Volkskirche hat eine ausgeprägte Gemeindestruktur. Die Gemeindegrenzen stecken den Kompetenzbereich des Gemeindepfarramtes ab. In Graubünden sind fast alle Pfarrerinnen und Pfarrer von einer Kirchgemeinde angestellt. Überregionale Stellen sind selten. Ist mit dieser engen Gemeindestruktur unser Horizont nicht sehr eingeengt? Können wir dieses System auf die Dauer aufrechterhalten, wenn dadurch viele überregionale Aufgaben der Kirche unge