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400 Brote werden an Bedürftige verteilt
400 Brote werden an Bedürftige verteilt
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An Pfingsten wird in allen Bündner Kirchen die gleiche Kollekte erhoben: Für das Diakonische Zentrum in Transkarpatien. Pfarrer Peter Rudolf war im Auftrag des Kirchenrats vor Ort und beschreibt seine Reise.

Wenn mich vor 5 Jahren jemand nach jenem Landstrich im Herzen Europas gefragt hätte, der früher mit «Karpato-Ukraine» und heute mit «Transkarpatien» bezeichnet wird, wäre meine Antwort gewesen: «Keine Ahnung. Noch nie gehört». Erst die verheerenden Überschwemmungen der Theiss, die in den westukrainischen Karpaten entspringt und dann durch das östliche Ungarn der Donau zufliesst, brachten diesen so unbekannten Teil Europas, der bis 1918 zu Ungarn gehört und dann als Folge der beiden Weltkriege 6 Mal die Staatszugehörigkeit gewechselt hatte, in die Medien.

Pfingstkollekten für drei Jahre

Anlaufende Hilfsaktionen des HEKS, das eng mit der dortigen ungarisch-sprachigen reformierten Kirche zusammenarbeitete, bewogen die Kommission für Mission und Ökumene unserer Bündner Kirche, die Pfingstkollekten der Jahre 2003-2005 für die dringend nötige Hilfe in diesem von der Welt vergessenen und in der Entwicklung weit zurückgebliebenen Transkarpatien zu verwenden. Ich bekam die Aufgabe, im Oktober 2002 eine Reise ins Projektgebiet zu organisieren für weitere Abklärungen. Kirchenrätin Thea Urech und Christine Luginbühl von der «Fachstelle Ökumene/ Mission/Entwicklungsfragen» sollten mich begleiten. HEKS vermittelte die Kontakte zu den verantwortlichen Stellen. Mit einem E-mail wurde der Leiter des Diakonischen Zentrums der Reformierten Kirche Transkarpatiens, Nagy Béla, informiert. Das Zentrum befindet sich im Städtchen Beregovo, dessen 20›000 Einwohner mehrheitlich Ungaren sind.

1500 Kilometer im Zug

Wir beschlossen, die Distanz von 1500 Kilometer dorthin im buchstäblichen Sinn zu «erfahren»: per Bahn. Im Nachtzug «Wiener Walzer» gelangten wir über Wien nach Budapest. Anders als bei einem Flug gab uns die 1