Nach dem Friedensgebet werden Kerzen ins Freie vor der Regulakirche getragen
archiv da novitads
Angesichts der drohenden Kriegsgefahr im Irak laden die Evangelische und Katholische Kirchgemeinde zum Ökumenischen Friedensgebet in die Churer Regulakirche. Jeweils mittwochs um 18.00 Uhr und samstags um 16.00 Uhr finden Feiern statt, die von Seels
Er sei in letzte Zeit häufig von Menschen angesprochen worden, ob die Kirche angesichts der Kriegsgefahr im Nahen Osten nicht etwas tun könne, erläutert Vikar Jörg Lanckau.
Seit dem 1. Februar ist mit regelmässigen Feiern in der Regulakirche ein Forum geschaffen, wo Menschen zusammenkommen können. Lieder, thematische Gedankenanstösse und symbolische Handlungen stehen im Mittelpunkt dieser Friedensgebete, die als Form bereits 1989 in der damaligen DDR praktiziert wurden.
Die Aktion ist vom reformierten Pfarrer Jost Keller initiiert und wird neben Jörg Lanckau auch von ihrem katholischen Kollegen Giusep Quinter getragen. Die ökumenischen Feiern dauern jeweils eine halbe Stunde, das Mitbringen einer Kerze ist erwünscht.