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Sorge um Flüchtlingspolitik

5. Dezember 2017 veröffentlicht von shuegli

Zum Menschenrechtstag vom 10. Dezember.
 
 
 
 
 
 

 
Man wolle an die Menschen in Not erinnern, die «unter widrigsten Umständen um ihr Leben kämpfen und aus dem Boot zu fallen und zu ertrinken drohen,» heisst es im Schreiben der drei christlichen Konfessionen zum Menschenrechtstag. Die Kirche habe die Pflicht, "Menschenfischerin zu sein dort, wo Menschen zu ertrinken drohen in den Meeren aus Not, Elend und Verzweiflung."

Die Kirchen sind besorgt über die Veränderung der humanitären Flüchtlingspolitik in Europa. Diese seien Ausdruck einer Überforderung vieler Bürgerinnen und Bürger, die sich von der Politik zu wenig beachtet fühlten. Der Brief ist von Gottfried Locher, Ratspräsident des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes, Charles Morerod, Präsident der Schweizer Bischofskonferenz, und dem christkatholischen Bischof Harald Rein unterzeichnet.

Materialien. Neben dem Begleitschreiben gibt es eine Verlautbarung mit Anregungen für Gottesdienste. "Darf Menschlichkeit allein dem Völkerrecht und den Menschenrechten überlassen werden?", wird dort beispielsweise gefragt. "Die Geschwisterlichkeit der Christinnen und Christen endet nicht dort, wo das Recht an seine Grenzen stösst", heisst es weiter. Dem Schreiben beigefügt sind zudem das Dossier "Folter und Migration" der christlichen Menschenrechtsorganisation «Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter» (ACAT Schweiz) sowie eine ACAT-Petition zum besseren Schutz der Opfer von Folter an Bundesrätin Simonetta Sommaruga.
Mehr zum Thema:
www.kirchenbund.ch/de/menschenrechtstag
Quelle: ref.ch
 

Bild: Beispiel Beirut. Das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz gibt Familien die Möglichkeit, durch gemeinnützige Arbeit 50 US-Dollar pro Monat mehr zu verdienen.
Foto: HEKS