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"Jung, solidarisch, gerecht"

7. Juli 2017 veröffentlicht von shuegli

Nach 6 Monaten Reisezeit und 67 Stationen ist der „Europäische Stationenweg“ in Wittenberg beendet worden.
 
 
 

 
 
Der Schlusspunkt des Stationenwegs fand in der Schlosskirche Wittenberg statt, dort, wo der Reformator Martin Luther einst seine Thesen publiziert haben soll. Die Organisatoren zeigten sich zufrieden, wenn auch nachdenklich. Nebst der Bedeutung des Europäischen Stationenwegs für das Reformationsjubiläum werteten sie die Aktion als starkes Zeichen angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation. „Europa hat ein grenzenloses Grenzproblem“, sagte This Gundlach in seiner Predigt. Der Stationenweg habe gezeigt, dass es auch ein Europa gibt, das zusammenwachsen wolle, weil es zusammengehöre. Als "jung, solidarisch und gerecht“, beschreibt es der Vizepräsident der EKD. Die Christen stünden mittendrin.

Die Volunteers, welche den Europäischen Stationenweg in vier Teams begleitet hatten, zeichneten den Weg des Reformationstrucks mit Europakarte, Sternen, Schnur und Anekdoten nach. Delegierte aus den Stationen Wien, Prag, Liverpool, Bergen, Strassburg und Chur erzählten, was sie je vor Ort erlebt hatten. So berichtete Andreas Thöny von den vielen Geschichten, die aus ganz Graubünden für den Stationenevent auf dem Theaterplatz und im Theater Chur zusammengetragen wurden. Diese hätten, so Thöny, eindrücklich gezeigt, wie Reformiert-Sein im Kanton der 150 Täler erlebt und gelebt wird – von der nüchternen, aber selbstbestimmten Frömmigkeit bis hin zu Solidarität und Zivilcourage.

Weiter auf dem Programm stand der Besuch des Schweizer Pavillons „Prophezey“ an der Weltausstellung Reformation.
 
Stefan Hügli

 

Bild: Die Volunteers zeichneten den Weg mit Europakarte, Sternen, Schnur und Anekdoten nach.