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#stmoritzshine

17. Januar 2017 veröffentlicht von shuegli

Ski WM 2017: St. Moritz sendet sein Licht in die Welt

 

 

 

 

Die beiden Landeskirchen Graubündens sind unter dem Titel «Licht und Vergänglichkeit» mit einem aussergewöhnlichen Projekt an der «FIS Alpinen Ski WM St. Moritz 2017» präsent. Dabei stehen der «Schiefe Turm von St. Moritz» mit einer interaktiven Lichtinstallation im Zentrum. Beim Eröffnungsgottesdienst werden prominente Persönlichkeiten bei einem Podiumsgespräch zu Gast sein und eine Interviewreihe mit Sportlern, Touristen und Einheimischen rundet den Auftritt ab.

Die Leitidee des kirchlichen Rahmenprogramms an der «FIS Alpinen Ski WM St. Moritz 2017» ist «Licht und Vergänglichkeit». Das Thema soll viele Menschen abholen und gleichzeitig ganz bewusst einen Kontrapunkt zu einer eher lauten und geschäftigen Ski WM setzen. Dazu Projektleiterin Barbara Grass: «Wir haben das Thema gewählt, weil wir damit viele Menschen in ihrem Erleben abholen können. «Licht und Vergänglichkeit» meint die Höhen und Tiefen des Lebens, die jeder von uns erlebt. Für einen Spitzensportler können das sportliche Triumphe oder schwere Niederlagen sein. Für andere Menschen ist das Familie, eine erfüllte Partnerschaft, Erfolge im Beruf oder eben auch Trennungen, Krankheiten und andere Brüche im Leben.»

Eröffnungsgottesdienst mit Podiumsgespräch. Am Eröffnungsgottesdienst kommen spannende Gäste bei einem Podiumsgespräch zu Wort. Der Fernsehmoderator Ruedi Josuran spricht mit der Alt- Bunderätin und Präsidentin Pro Senectute Schweiz Evelyn Widmer- Schlumpf, mit dem Olymipiasieger Primin Zubriggen und mit dem erfolgreichen Hotelier Felix Dietrich, Hotel Waldhaus Sils-Maria über die persönlichen Wechselfälle des Lebens und die Frage danach, was ein gelungenes Leben ausmacht. Gottfried Locher, Präsident des Schweizer Evangelischen Kirchenbundes hält die Predigt in dem Ökumenischen Gottesdienst. Ökumenischer Eröffnungsgottesdienst, Sonntag 5. Februar 2017, 17-18.30 Uhr, Evangelische Dorfkirche St. Moritz, anschliessend Eröffnung Lichtinstallation am Schiefen Turm von St. Moritz.

Interaktives Kunstwerk: Lass St. Moritz scheinen!
Der «Schiefe Turm von St. Moritz», Rest der Mauritiuskirche aus dem 18. Jahrhundert, steht für Vergänglichkeit. An diesem Ort, der St. Moritz seinen Namen gab und zentral in St. Moritz Dorf liegt, entsteht ein interaktives Kunstwerk, das auf besondere Weise die Vergänglichkeit mit dem Licht verbindet. Eine Installation des Künstlers René Hildebrand, bringt mit sogenannten Lichtfängern den Ort zum Leuchten. Durch Interaktion, d.h. die Lichtfänger werden von Besuchern auf noch leere Stangen der Installation gesteckt, wird eine grosse Leuchte im «Schiefen Turm» ausgelöst und St. Moritz schickt das Licht in die Welt.

«Ihr seid das Licht der Welt». So wird die Botschaft aus der Bergpredigt «Ihr seid das Licht der Welt (Mt. 5:14), die aktueller denn je ist, in dem Projekt der Landeskirchen aufgegriffen und auf besondere Weise visualisiert. Dazu Barbara Grass: «Gleichzeitig regen wir die Leute an, innezuhalten. Man kann nicht immer im Rampenlicht stehen, Erfolg ist vergänglich. Aber gerade die Integration von Höhen und Tiefen macht das Glück und die Fülle des Lebens aus.» Die Lichtfänger sind während der «FIS Alpinen Ski WM St. Moritz 2017» in der katholischen Kirche St. Mauritius, in der Evangelischen Dorfkirche St. Moritz und in der Kapelle Hotel Waldhaus Sils-Maria erhältlich.

Interviewreihe und digitale Umsetzung über Website und Twitter
Mit einer Interviewreihe werden auch die Gedanken zum Projektthema aufgenommen und in die Welt getragen. Das sind Kurz-Interviews zum Thema mit den Besuchern der Ski-WM, Einheimischen, Sportlern, Jung und Alt. Es soll eine bunte, vielfältige Mischung geben, die auf der Website www.stmoritzshine.ch veröffentlicht wird. Wer ausserdem unter dem Hashtag «stmoritzshine» eine Beitrag zum Thema postet, kann das Licht im Schiefen Turm ebenso auslösen.

Weitere Infos ab 23. Januar 2017 auf: www.stmoritzshine.ch